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...and then there where two! Unglaublich, schon hat das zweite Semester begonnen. Eigentlich hab ichs grad erst so richtig begriffen ( kleine Klugscheißerkunde: Man kann im deutschen nicht sagen: ich habe es realisiert, wenn man damit "begreifen" meint. Realisieren heißte "etwas verwirklichen". Aber in unserer von Anglizismen geprägten Kultur meinen einige Spezialisten "to realize" ließe sich von der Bedeutung her wörtlich übersetzen), dass ich überhaupt in Darmstadt genommen wurde und schon bin ich ein Semester weiter. Diese Woche hat es leider/endlich wieder begonnen. Ich bin eigentlich mit gemischten Gefühlen an die Sache herangegangen, da mir die letzten Wochen doch stark die Motivation gefehlt hat. Allerdings war auch eine gewisse Vorfreude dabei, alleine schon deswegen, weil ich wieder mehr Zeit mit meinen lieben Kommilitonen (Jörn, Iris, Meiko, etc...) verbringen kann. Und wenn man als Krönung des ganzen dann noch mitgeteilt bekommt, das man sein Hauptfach im letzten Semester mit einer 1 belegt hat, macht es doch umso mehr Spaß. Tja und so eben überlege ich mir, ob ich nicht doch öfter mal wieder hier was schreiben sollte. Ich hatte zwar schon mit dem Gedanken gespielt, den Blog ganz einzustellen. Aber grad machts irgendwie wieder Spaß. Außerdem wäre es ja eigentlich ärgerlich, die ganze Arbeit, die hier drinsteckt, den Bach runtergehen zu lassen...Naja, morgen bin ich wahrscheinlich schon wieder anderer Meinung, aber diese Wankelmütigkeit kennt man ja von mir...In diesem Sinne CARPE NOCTEM
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OK, wir haben Dienstag, den 13.02. 2007, 4.04 Uhr Ortszeit! Wer sich jetzt wundert, warum ich noch wach bin, dem kann ich nur sagen: Recht hat er! Ich glaube, so laut hat mein Bett noch nie zu mir geschrien, Schlafen ist Entspannung, Entspannung ist Luxus und Luxus kann ich mir nicht leisten! Im Augenblick warte ich darauf, dass die Grundierung meiner beiden Modelle im Keller fertig trocknet und ich die Dinger endlich zusammensetzen kann. Morgen ist dann die letzte Modellpräsentation dieses Semesters. Und da ich bis Samstag morgen praktisch noch garkeine Idee hatte, was ich bauen solllte, hab ich jetzt den Salat, dass ich ne Durchmach-Nachtschicht einlegen muss. Mein Blut ist dermaßen mit Koffein angereichert, dass ich mich frage, ob ich überhaupt noch Blut im Kaffee habe oder nicht??? Aber was solls, noch bin ich jung und schlafen kann ich noch genug, wenn ich tot bin! Aber eigentlich ist mir bei all dem Stress und der Befürchtung, dass ich morgen von meiner Dozentin nach Strich und Faden auseinandergenommen werde, eines klar geworden. Mir geht es doch saumäßig gut. Ich hab eine liebe und verständnissvolle Freundin, die vollkommen uneigennützig alle meine durch meine eigene Verpeiltheit verursachten zeitlichen Engpässe tolleriert und akzeptiert. Ich habe ebenso verstänissvolle Eltern, die mich bei all meinen Problemen unterstützen (mein Dad ist bis 2 Uhr wach geblieben und hat mir beim löten geholfen) und auch materiell geht es mir so gut wie noch nie. Worüber beklag ich mich hier eigentlich. Im Sinne von Lester Burnham kann ich eigentlich nur sagen, dass ich große Dankbarkeit für jeden einzelnen Tag meines kleinen unbedeutenden Lebens empfinde.
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I beg only to live the next few minutes well
For all we ought to have thought and never thought for all we ought to have said and have not said for all we ought to have done and not done I prayed thee God for forgiveness
Lo - there do I see my father Lo- there do I see my mother and my sisters and my brothers Lo- there do I see the line of my people back to the beginning Lo- they do call to me They bid me take place among them In the halls of Valhalla Where the brave may live... ...forever...
The 13th Warrior
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Ach du meine Güte, der letzte Eintrag hier ist ja von letztem Jahr! Hmm, ist seitdem eigentlich viel passiert???? Ähhhh, hmmm, eigentlich NEIN! Der normalzyklische Lebensrhytmus bewegt sich bei mir zwischen Auto/Zug, Uni, Auto/Zug, Simpsons, Schatz, Unisachen, schlafenNaja, in Details weicht das auch ab, aber im großen und ganzen verbringe ich so seit Oktober meine Zeit. Rückblickend muss ich sagen, dass es eine sehr gute Wahl war, Industrie Design zu studieren. Auch wenn ich oft am fluchen bin und manchmal sogar alles hinschmeißen will, merke ich doch ständig, dass es wirklich genau das ist, was ich immer machen wollte. Und diese Erkenntnis ist verdammt viel wert. Und nachdem sich die letzten drei Wochen Dauerstress auch wirklich ausgezahlt haben, kann ich mich jetzt auch mal wieder vergnüglicheren Sachen (wie sinnlosen Kram auf meinen Blog schreiben) widmen. Und einen Großteil zu dieser positiven Einstellung tragen meine Kommilitonen bei! Von vernünftig bis verplant gibt es für alle Lebenslagen den richtigen Ansprechpartner und die Chaostruppe, in der wir uns mittlerweile zusammengefunden haben, übertrifft wirklich alles bisher dagewesene. (Gruß an Jörn: Wir rocken die Scheiße fett)!!! Naja, hmm, was könnte ich noch schreiben, lalalala *platzverschwend*, hmm, mir fällt grad nix ein, aber das liegt wohl daran, dass der massive Schlafentzug der letzten Wochen mich in einen hirnzermatschten Zustand versetzt hat, den man vielleicht mit dem Gedächtnisverlust von Aschermittwoch nach Karneval vergleichen könnte! Zitat: Ich brauch garnicht saufen, ich bin schon durch den Schlafentzug dement genug!Der langen Reder kurzer Sinn: Jetzt gehts mir wieder gut, die Semesterferien nahen und ich kann mich endlich mal wieder der Pflege zwischenmenschlicher Kontakte meines sozialen Umfeldes widmen. In diesem Sinne: Reach out and touch faith!
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